VISION ZERO
BERLIN
SUMMIT

15./16. JUNI
2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde und Interessiert von Vision Zero, das aktuelle Programm für den Vision Zero Summit 2026, der in diesem Jahr am 15./ 16. Juni stattfinden wird,ist veröffentlicht!

Es erwartet Sie ein breitgefächertes, spannendes Programm zu den zentralen Themen der Onkologie, für die wir wieder hochkarätige, engagierte Referent: innen gewinnen konnten.

Der erste Kongresstag ist bestimmt durch die Foren Forschung („Forschung ist nicht alles, aber alles ist ohne Forschung nichts“), Prävention („vorbeugen ist besser als heilen“), Digitalisierung („die Digitalisierung ist der Generalschlüssel für eine innovative Medizin“), integrierte Versorgung („stationäre und ambulante Behandlung aus einem Guss“) und Präzisionsonkologie („mit intelligenten Konzepten dem Krebs einen Schritt voraus“) Er wird ergänzt durch die Vision Zero Ideenwerkstatt, in der innovative Projekte unserer Mitglieder und Kooperationspartner vorgestellt und diskutiert werden. Weiterhin freuen wir uns schon heute auf die Preisverleihung des Vision Zero Innovation Award, der in diesem Jahr von t-online.de unterstützt wird und zu dem zahlreiche Bewerbungen eingegangen sind: Last, but not least, werden wir uns in einem Expertendialog dem Thema „Seltene Krebserkrankungen“ widmen.

Der zweite Kongresstag unseres Vision Zero Summit 2026 wird durch drei spannende, aktuelle Foren bestimmt und startet mit dem Thema „Frauengesundheit“ („ein Appell für eine nachhaltige Verbesserung von Prävention, Vorsorge und medizinischer Versorgung“), gefolgt von dem Forum „Kindergesundheit“ („die Kleinsten brauchen die größte medizinische Zuwendung“) und wird ergänzt durch ein up-date zum Thema „Männergesundheit“ („mit intelligenter Diagnostik Leben retten“).

Weiterhin ist auch für den zweiten Kongresstag eine Vision Zero Ideenwerkstatt vorgesehen, gefolgt von der traditionellen ASCO-Hotline mit den aktuellsten Ergebnissen des amerikanischen Krebskongresses in Chicago, sowie einem Expertendialog zum Thema „Chirurgische Qualität in der Onkologie messen und kontinuierlich verbessern“.

Gerne nutzen wir die Gelegenheit, um uns für die zahlreichen Ideen und Anregungen bei der Erarbeitung des diesjährigen Kongressprogramms zu bedanken. Die große Resonanz zeigt, dass eine Vision Zero in der Krebsmedizin immer wichtiger wird und letztlich alternativlos ist. Wenn nach wie vor über eine halbe Million Menschen im Jahr in Deutschland die furchtbare Diagnose „Krebs“ bekommen und die Hälfte von ihnen verstirbt, dann muss das ein wake-up-call sein, um noch intensiver zusammenzuarbeiten, jeden Stein herumzudrehen und alle vorhandenen Ressourcen in die Krebsforschung zu investieren.

Daher versteht sich der gemeinnützige Verein Vision Zero, der 2019 zeitgleich mit der „Nationalen Dekade gegen Krebs“ gegründet wurde, als offene, interdisziplinäre Plattform, auf der sich alle Organisationen, Institutionen, Verbände, Stiftungen, Medien und Patient:innen und deren Organisationen, sowie die forschende Industrie zusammengefunden haben, mit dem klaren Ziel, dem Krebs Schritt für Schritt die rote Karte zu zeigen. Es gilt, unser Gesundheitssystem nachhaltig zu stärken und damit medizinischen Fortschritt für alle Bürger:innen und Patient:innen zu sichern – auch in Zukunft.

Wir freuen uns insbesondere auch über konstruktive Diskussionen auf unserem Summit, wie wir Prävention neu denken sollten: angefangen beim Thema gesunde Ernährung in Kindergarten und Schule, und dem nachhaltigen Aufbau von Gesundheitskompetenz von jungen Menschen, bis zur Frage, welche konkreten Anregungen wir von unseren europäischen Nachbarn berücksichtigen sollten. Damit wir z. B. beim Thema HPV-impfen so bald wie möglich Impfquoten wie in Schottland erreichen, und damit unserer Fürsorgepflicht der jungen Generation gegenüber gerecht werden, bis hin zur Strategie unserer irischen Nachbarn, die den Preis für eine Schachtel Zigaretten auf zwanzig Euro erhöht haben. Übertragen auf Deutschland würde das bedeuten, dass wir Jahr für Jahr einen zweistelligen Milliardenbetrag zur Verfügung hätten, den wir im Rahmen einer Stiftung einsetzen könnten – für intelligente, zielgerichtete Präventionskonzepte, um dem Lungenkrebs endlich die rote Karte zu zeigen.

Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, einer Vision Zero in der Onkologie Schritt für Schritt näher zu kommen, lassen sie uns die Ärmel aufkrempeln, um dem Krebs die rote Karte zu zeigen - die Patientinnen und Patienten werden es uns danken.

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Vorstand und wissenschaftliche Leitung
Vision Zero e.V.



 
KONGRESSLEITUNG

DANIEL BAHR,
Bundesgesundheitsminister a. D.
DR. RUTH HECKER,
Aktionsbündnis Patientensicherheit, Essen
PROF. DR. MICHAEL HALLEK,
Universitätsklinikum Köln
PROF. DR. DR. MICHAEL VON BERGWELT,
LMU Klinikum München
DR. GEORG RALLE,
Vision Zero e.V., Berlin
PROF. DR. CHRISTOF VON KALLE,
Berlin Institute of Health at Charité – Universitätsmedizin Berlin
PROF. DR. ANGELIKA EGGERT,
Charité – Universitätsmedizin Berlin
DR. DANIEL STEINERS,
Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
DR. BERND OHNESORGE,
Siemens Healthineers, Erlangen
 
 
IMPRESSIONEN VOM VISION ZERO SUMMIT 2025